Aktivitäten der Jugendfeuerwehr

 

 

 

 

 

Kreisjugendfeuerwehrtag 2017 in Siegsdorf

 

Schlauchschlängeln, blinder Pylonenwurf und Leinen-Punktewurf – das waren die drei Disziplinen, in denen rund 360 Buben und Mädchen beim 33. Kreisjugendfeuerwehrtag um Punkte wetteiferten.


Im Mittelpunkt des Jugendfeuerwehrtreffens standen Spiel, Spaß, Spannung, Teamarbeit und kameradschaftliches Miteinander, wofür die ausrichtende Feuerwehr Siegsdorf nicht nur mit einem ausgeklügelten Spielewettbewerb, sondern auch mit einem vielfältigen und interessanten Rahmenprogramm aufwartete.
Auf dem Spieleparcours, der auf dem Betriebsgelände der Firma Ecolab vorbereitet war, hatten die sechsköpfigen Jugendteams pfiffige Aufgaben zu bewältigen, bei denen Geschicklichkeit, Schnelligkeit und gute Zusammenarbeit notwendig waren.

 

Gebraucht wurde aber auch das berühmte Quäntchen Glück um erfolgreich zu sein und Pluspunkte zu erhalten. Erste Aufgabe der Teammitglieder war es einen C-Schlauch nach einem vorgegebenen Muster  zu verlegen. Der Schlauch musste um vormontierte Stangen auf einer Holzplatte geschlängelt werden und an ein befestigtes Verteilungsstück sowie an ein Strahlrohr angekuppelt werden. Das klappte nur, wenn das richtige Muster verlegt wurde. Beim zweiten Spiel warfen zwei Teammitglieder Tennisbälle über eine hohe, undurchsichtige Wand. Auf der anderen Seite der Wand mussten die Mitspieler die Bälle mit Pylonen, genutzt als Fangtrichter auffangen. Auch bei Station 3 war Treffsicherheit gefragt. Jedes Teammitglied warf einen Leinenbeutel auf ein Holzhaus mit vier Öffnungen. Je nach Größe der Öffnung gab es mehr oder weniger Punkte, vorausgesetzt die Werfer trafen mit dem Leinenbeutel ins Loch - also quasi ein „Torwand-Leinenbeutelwerfen.“
Insgesamt nahmen 58 Teams aus den 81 Feuerwehren im Landkreis Traunstein teil.


Zum Abschluss übergab die Feuerwehr Siegsdorf den Jugendwimpel des Kreisfeuerwehrverbandes an die Jugendfeuerwehr Kienberg. Dort findet im nächsten Jahr der 34. Kreisjugendfeuerwehrtag statt.


Friedenslicht:
Jedes Jahr vor Weihnachten wird das Friedenslicht in Bethlehem, in der Geburtsgrotte entzündet.
Mit dem Flugzeug wird es nach Linz (Österreich) gebracht und seither von dort aus in mehr als 25 Ländern verteilt. Das Symbol des Weihnachtsfriedens - das Friedenslicht – wird jedes Jahr, bei einer feierlichen Stunde in Tittmoning von der oberösterreichischen Feuerwehrjugend aus dem Bezirk Braunau an die Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Traunstein übergeben.
Hierzu kommen die Mädchen und Buben der Feuerwehren beiderseits der Landesgrenzen in der Salzachstadt zusammen und geben einander die in Bethlehem entzündete Friedensflamme weiter.
Von Tittmoning aus bringen es die Jugendfeuerwehren in ihre Heimatgemeinden.

 

Kreisjugendfeuerwehrtag:
Der Kreisjugendfeuerwehrtag des Landkreises Traunstein findet jedes Jahr in einer anderen Gemeinde statt. Bei Mannschaftsspielen, die auf Teamgeist, Geschicklichkeit und Glück basieren, wetteifern die Jugendfeuerwehrler um eine möglichst hohe Punktzahl.
In den Spieleparcours gibt es für die sechsköpfigen Jugendteams pfiffige Aufgaben zu erledigen, bei denen Geschicklichkeit, Schnelligkeit und gute Zusammenarbeit notwendig sind. Natürlich kommt es aber auch auf das berühmte Quäntchen Glück an, um erfolgreich zu sein und Pluspunkte zu sammeln.

Neben einem Spiele- und Geschicklichkeitswettbewerb werden auch immer ein umfangreiches Rahmenprogramm und viel Interessantes rund um das Thema Feuerwehr geboten. Neue Feuerwehrfahrzeuge werden ausgestellt und bei Vorführungen verschiedener Aussteller wird ein Einblick in deren Einsatz und Aufgabenspektrum geboten.

 

Wissenstest:
Der alljährliche Test gibt den Jugendfeuerwehrlern die Möglichkeit, ihre während des Jahres erlernten Kenntnisse und Fertigkeiten zu überprüfen. Zudem gibt er Aufschluss über den Ausbildungsstand der Feuerwehrjugend. Der Wissenstest findet aufgeteilt auf die vier Inspektionsbereiche des Landkreises statt. Er besteht aus einem schriftlichen, sowie auch einem praktischen Prüfungsteil.
Beim Wissenstest geht es nicht darum, einen Prüfungsbesten zu küren, sondern den Anwärtern die Möglichkeit zu geben, ihren Wissensstand festzustellen. Die Absolventen der Stufen 1 bis 3 erhielten Abzeichen in Bronze, Silber und Gold. Bei der Prüfungsstufe 4 gibt es eine Urkunde für die Teilnahme.